Die Buchautorin Marit Wildt nutzt in ihrem Roman „Krallen im Rosenstift“ das Genre des Krimis, um auf die Folgen von Mobbing am Arbeitsplatz aufmerksam zu machen. Das Buch, das bereits in der Presse für Debatten sorgte, plädiert dafür, Mobbing ähnlich wie Stalking im Strafgesetzbuch zu verankern. "Mobbing produziert Opfer. Aber es gibt keine Täter, die dafür bestraft werden." Bislang ist Mobbing keine Straftat.
Der Inhalt des Buches beleuchtet die idyllische Fassade des Seniorenheims "Rosenstift" in dem es jedoch ordentlich brodelt. Der Roman folgt der Heimleiterin Lona Frey, die sich leidenschaftlich für eine menschenwürdige Pflege einsetzt. Als sie jedoch gegen den illegalen Verkauf der Einrichtung durch ihren Vorgesetzten kämpft, gerät sie in ein gefährliches Netzwerk aus Macht und Gier. Die Geschichte verwebt eine klassische Todesfallermittlung der Mordkommission mit einer psychologisch tiefgreifenden Mobbing-Eskalation.


