Evangelische Paul-Gerhardt-Gemeinde
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Rückblick auf die Städtefahrt der Paul-Gerhardt-Gemeinde Iffezheim 11.07. - 18.07.2026 (7 Nächte) Leipzig - mit Spreewald und Lutherstadt Wittenberg - und Marienbad - mit Karlsbad und Prag
Mit dem Reisebus aus den unterschiedlichen Orten machte sich unsere Reisegruppe am 11. Juli 2026 auf den Weg mit Ziel „Leipzig“. Nachdem bei uns seit einiger Zeit eine Hitzewelle brütete, war es angenehm, dass wir es in den Städten, welche wir besucht haben, in der Regel 7 – 9 Grad kühler hatten.
Am 2. Tag gab es eine über den Tag verteilte kombinierte Stadtführung in Leipzig (620.000 Einwohner) – zu Fuß in der Innenstadt – und eine Stadtbesichtigung mit unserem Reisebus.
Unsere Reiseleitung vor Ort informierte über viele „Superlative“, welche Leipzig betreffen (das größte... das älteste... in Deutschland... in Europa... auf der Welt...).
Inklusiv war der Besuch und die Führung im Völkerschlachtdenkmal, von dem wir einen sagenhaften Blick in die Ferne auf Leizig und Umgebung hatten. Im Anschluss drehten wir noch eine Runde zu den ehemaligen Braunkohlegruben, welche jetzt zu einer Seenplatte und zu einem Hotspot für Bade- und Ausflugstouristen geworden sind.
Am 3. Tag stand der Ausflug ins Biosphärenreservat Spreewald mit einer 4,5 Stunden geführten Stocherkahnfahrt inklusive Unterbrechung mit Mittagessen auf dem Programm. Im Bus gab es zuvor ein paar Hinweise auf das Leben von Paul-Gerhardt, - dem Namensgeber unserer Paul-Gerhardt-Gemeinde -, welcher in seinen letzten 7 Lebensjahren dort lutherischer Pfarrer war. Nach der entpannenden Stocherkahnfahrt ging es wieder zurück nach Leipzig in unsere Unterkunft.
Am 4. Tag fuhr unser Reisebus mit uns in die Lutherstadt Wittenberg. Mit einer Führung in der Schlosskirche („95 Thesen“ Luthers), in der Stadkirche und im Augusteum (das Kloster der Augistiner, zu denen Luther gehörte – und wo er später, als sich die Klöster in der Reformationszeit mehr und mehr auflösten, mit seiner Frau und seiner Familie und weiteren Studenten wohnte). Nach dem Besuch des Wittenberger Brauhauses ging es mit dem Bus zürück nach Leipzig, wo wir abends den Tag im Auerbachs Keller (erwähnt in Göthes Faust) ausklingen ließen.
Am 5. Tag dann der Aufbruch mit Koffern im Bus über das Erzgebirge (Außentemperatur 17 Grad!) nach Karlsbad, dort mit einer geführten Stadtbesichtigung. Dann die Weiterfahrt nach Marienbad mit Einchecken ins zweite Hotel.
Am 6. Tag von Marienbad aus der ganztägige Ausflug nach Prag mit geführter Stadtbesichtigung und Fahrt (nur für unsere Gruppe) durch die Stadt mit einer historischen Straßenbahn aus dem Jahr 1920 (mit zwei Schaffnern: einer der fährt und einer, der aussteigt und die Weichen stellt).
Am 7. Tag die halbtägige Stadtbesichtigung in Marienbad und die Möglichkeit am Nachmittag zur freien Verfügung, bzw. zum Verweilen im hoteleigenen Schwimmbad.
Und schließlich am 8. Tag die Rückfahrt mit dem Bus, den unsere Busfahrerin sicher und souverän lenkte all die Tage über eine Strecke von 2.300 km. Und wie immer waren wir ökumenisch unterwegs.
Auf der Rückfahrt wurden von der Reisegruppe mögliche Ziele für eine Fahrt im nächsten Jahr vorgeschlagen und dann bewertet: Favorit wurde eine Fahrt an die Nordseeküste (z.B. Lüneburger Heide, Oldenburg, Aurich, Helgoland...).
Am 1. Advent 2025 wurde der Kirchengemeinderat der Paul-Gerhardt-Gemeinde neu gewählt
- Daniela Drexler (Vertreterin im Kooperationsraum)
- Isabelle Eisele (Stellvertreterin im Kooperationsraum)
- Bernard Elms (Bezirkssynodaler)
- Helma Hölzel (stellvertretende Bezirkssynodale)
- Halina Kuss (Stellvertreterin im Kooperationsraum)
- Kersten Urban (Stellvertreterin im Kooperationsraum)
- Sibylle Zenk (Vorsitzende der Kirchengemeinde und Vertreterin im Kooperationsraum)
Bericht von der Gemeindefahrt nach Burgund und an die Loire - Landschaften, Schlösser und Wein vom 13.09. - 20.09.2025
18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus unseren Ortsteilen machten sich am Samstag, den 13. September mit dem Reisebus auf die für uns von „Max macht Urlaub“ gestaltete Reise Richtung Burgund. Nachmittags gab es einen Zwischenhalt mit einer Stadtführung in Dijon; danach die Weiterfahrt nach Beaune, wo wir ins Hotel eincheckten.
Am nächsten Tag standen in Beaune eine Busfahrt durch die Weinreben, eine Weinprobe, sowie die Besichtigung des Weinmuseums und des „Hotel Dieu“ an - einem Armenkrankenhaus und Hospiz aus der Zeit des Mittelalters bis in die Neuzeit.
Am nächsten Tag die Fahrt mit Station in Bourges mit Stadtführung und Besuch der Kathedrale; danach die Weiterfahrt nach Amboise, wo wir 4 Tage in einem Hotel mit einem wunderschönen Blick auf das Schloss Angers untergebracht waren.
Von Amboise aus unternahmen wir die Ausflüge: Nach Angers an der Loire mit Führung durch die Burg von Angers, einer Stadtführung und einer kommentierte Schifffahrt durch ein Vogelschutzgebiet.
Drei Schlösser haben wir in der Region besichtigt: das Schloss Chenonceau (welches teils auf einer Brücke errichtet ist), das Schloss Chambord und das Schloss Chaumont-sur-Loire mit seinen Gärten und der Führung durch die Gartenausstellung.
Am vorletzten Tag ging es mit unserem Bus wieder Richtung Osten: nach Orléans mit der Besichtigung der Kathedrale Sainte-Croix und einer Stadtführung. Und dann weiter nach Fontainebleau, wo wir nochmals in ein Hotel eincheckten und die Gelegenheit hatten, auch hier die kleine Stadt und das weiträumige Schloss mit dem großen Park zu sehen.
Die gemeinsamen Abendessen fanden jeweils entweder im Hotel von Amboise oder von „Max macht Urlaub“ in ausgesuchten Restaurants statt.
Am Samstag, 20. September traten wir mit vielen Eindrücken und Erlebnissen die Rückfahrt nach Hause an. Insgesamt waren wir mit unserem Reisebus 2.321 km unterwegs. Und wie immer waren wir ökumenisch unterwegs. Auf der Rückfahrt wurden - wie immer - Ideen für eine Gemeindefahrt 2026 gesammelt.




